Das Religiöse im Ganzen

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Religion und Mystik

Der Versuch, eine Neubesinnung auf unseren christlichen Glauben 
zu beginnen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Ich mache mir meine eigenen Gedanken, gewiss, und versuche  doch, den dogmatischen Vorgaben unserer christlichen Kirchen zu entrinnen, ohne mich aber verletzend oder beleidigend, ja noch nicht einmal kritisch ihren Mitgliedern gegenüber auszudrücken. Sollte es mir an der einen oder anderen Stelle nicht gelingen, so geschieht es nicht mit Absicht.
Beginnen wir – wir, meine Leser und ich – mit dem Versuch, über Gott, Christus und die Welt nachzudenken. Nachdenken mit dem Ziel, über das Ziel ein wenig hinauszuschießen und Gedanken zu erfassen, die nicht alltäglich und jedem geläufig sind. Ob das nun unser Thema im Ganzen erfasst, ist wohl eher zu bezweifeln, aber die Absicht steckt dahinter. Und mit dieser Absicht rechtfertige ich den Titel dieser Textreihe, den um eine solche handelt es sich hier. Daher erscheinen hier und da Angaben über den Tag und das Jahr, als ich mich mit der religiösen Frage konkret befasst und einen Text dazu verfasst habe.


Inhaltsverzeichnis

Das Gott-Konzept als Gestalt menschlicher Entwicklung

Ist Religion zeitgemäß?

  1. Auf der Suche nach dem Urchristentum
  2. Die Quelle der Botschaft
  3. Menschenrechte oder Gottesstaat?
  4. Kein Kulturkampf?
  5. Das Fundament unseres Glaubens

Das Vaterunser

  1. Unser Vater im Himmel
  2. Geheiligt werde Dein Name
  3. Dein Reich komme
  4. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
  5. Unser täglich Brot gib uns heute
  6. Und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern
  7. Und führe uns nicht in Versuchung
  8. … Sondern erlöse uns von dem Bösen
  9. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.    
  10. Amen    

Das Gebot der Liebe

Die Nachfolge Christi

  1. Persönlicher Glaube    
  2. Neue Soziallehren entstehen    
  3. Allmachtsphantasien

Die Wiederkunft Christi - oder die künftige Hoffnung der Menschheit

  1. Ein anderes Bewusstsein    
  2. Mehr als Demokratie?    
  3. Mehr direkte Demokratie    
  4. Eine neue Gesellschaftsordnung?    
  5. Nicht wieder ein Führer!     
  6. Das Ende der organisierten Religionen

Am Kreuz gestorben

  1. Viele waren berufen    
  2. Zweifel an der Kreuzigung    
  3. Erlösung oder Erlöser
  4. Er hat den Tod überwunden    
  5. Leben nach dem Tod?    
  6. Unsterbliches Bewusstsein?    
  7. Fassen wir zusammen:

Dein Reich - wessen Reich?

Masseneffekte in christlichen Zeiten

Der Erfolg der Christlichen Botschaft

Schrifttum   


 Das Gottkonzept als Gestalt menschlicher Entwicklung

In der Linie der menschlichen Entwicklung, besser gesagt: in den vielen Linien möglicher menschlicher Entwicklung, spielt das Gott-Konzept einer jeweiligen Epoche eine wesentliche Rolle. In ihm spiegelt sich gleichsam die kollektive Seele wider, als eine Idealgestalt, die sich zum Ausgangspunkt einer angestrebten Entwicklung macht: für den Einzelnen ebenso wie für die Gemeinschaft.
Dabei sind die wechselseitige Einwirkung von individuellem Streben in seiner Gesamtheit – also oberflächlich erscheinend wie von der Tiefe her motiviert – und dem kollektiven Streben stets zu beachten. Da ist nicht das Eine oder Andere im Vordergrund, nein, das Ganze formt sich zu einer Gestalt, die wir nur im Betrachten in der einen oder anderen Hinsicht auflösen können.
Das Gott-Konzept selbst ist nicht so einfach zu beschreiben, da es sich in vielerlei Vorstellungen und Glaubensinhalte derjenigen auflöst, die zu einer Zeit ihm anhängen – oder auch es ablehnen. Das erscheint auf den ersten Blick widersprüchlich, ist es aber nicht, wenn man die Gründe für die Ablehnung betrachtet. Zumeist sind es negative Erfahrungen, die Menschen entweder zu Hause, mehr noch aber während der Schulzeit mit Religion oder religiösen Inhalten gemacht haben. Dahinter verbirgt sich aber im allgemeinen eine fast schicksalhafte Abneigung  gegen eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Glaubensgemeinschaft, die sich allerdings durch eigene Wahl und Entscheidung ändern kann.
Geht man also dem Gott-Konzept nach, so bleibt Einem nur übrig, die allgemeinen Glaubensregeln der Kirchen und die veröffentlichen Werke der Gegenwart zu betrachten, also ein wahrhaft gigantisches Unterfangen. Oder man tut das, was ich hier vorhabe, und bezieht sich  auf einige Gedankengänge, die im Zusammenhang mit den Thema intuitiv 'einleuchten'.     weiterlesen

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