Was macht Betriebe krank ?

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Gesunde Systeme

Es scheint mir an der Zeit, mich einem konkreten Thema zuzuwenden, das uns seit den Wendejahren 1989 – 92 wieder besonders am Herzen liegt, wenngleich die erfolgreichen Ansätze zu seiner Lösung, die bis dahin entwickelt wurden, von vielen modernen Ökonomen abgewiesen oder verdrängt werden. Nun fehlt mir selbst der konkrete Bezug und Einblick in durchschnittliche Betriebe, wie sie sich in der modernen Wirtschaft etabliert haben, und obgleich mir das Thema wichtig erscheint, mag ich mich nicht vertun in fahrlässiger Weise und daher nur einige allgemeine Anregungen in Form einer Stoffsammlung geben, die solche wichtigen Punkte aufzeigt, wie sie im Zusammenhang von Betrieb und Mensch und Gesundheit zu behandeln wären.

Gesunde Systeme

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Gesunde Systeme

Systeme will ich hier betrachten, im Hinblick auf ein gesundes Leben oder ein Gesunderhalten seiner Persönlichkeit, seines Leibes ebenso wie seiner Gemütsverfassung (um nicht Seele zu sagen), aber auch im Hinblick auf ein gesundes Miteinander, eines gesunden Gestaltens unserer Umwelt, und nicht zuletzt ein Gesunderhalten der Natur, oder dessen, was wir heute für Natur halten. Einige der folgenden Texte sind nachzulesen in "Günther Heim: Durch meine Brille Teil 3; Verlag Books on Demand 2011".

Und hier sind die Themen:

  1. Gesunde Systeme - Vorbemerkung

  2. Das Interesse

  3. Das Interesse als Motivation

  4. Der Profit und das Kapital

  5. Gesundheit an sich

  6. Das System und seine Mitte

  7. Das Zeitbedungene am System

  8. Das Gesunden der Aggressivität des Menschen

     

Das Interesse als Motivation

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Gesunde Systeme

Beginnen wir mit einer Definition:

Das Interesse ist das, was uns lenkt und antreibt.

Das ist ein schöner Satz, doch er besagt nicht viel, wenn wir ihm nicht auf den Grund gehen. 'Auf den Grund gehen' will so viel heißen wie: 'Es ist in dieser Sache begründet', oder: 'Es gibt einen Grund dafür, dass sich Interesse so darstellt, wie wir es sehen und erleben'. So wir es sehen und erleben, hat sich uns ein Begriff gebildet für etwas, das unserer Wahrnehmung zugänglich ist, das wir also wahrnehmen können, und das in unserer Wahrnehmung eine Gestalt annimmt, die wir von anderen Gestalten und anderem sich Gestaltendem wohl zu unterscheiden vermögen. Und das, was das Interesse begründet, ist eine Gestalt im Es und eine Gestaltung von Es, und Es ist das Gestaltende selbst.

Das Interesse

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Gesunde Systeme

Das Interesse ist nicht das, was man gemeinhin darunter versteht als ein Sich Interessieren für, ein Gefallen finden an, ein Seine Aufmerksamkeit richten auf, ein Seine Aufmerksamkeit finden in und so fort. Ich bleibe dennoch bei der Bestimmung, dass das Interesse darin besteht, seine Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, ganz allgemein gesprochen.

Denn das, was unsere Aufmerksamkeit erregt, ist das erwachende Interesse. Das erwachende Interesse wiederum ist dasjenige am Interesse, was in die Welt eintaucht und in Raum und Zeit Gestalt annimmt.

Gesunde Systeme - Vorbemerkung

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Gesunde Systeme

Über Systeme im Allgemeinen ist an anderer Stelle nachzulesen. Aber was können wir aus der Sicht der Systemtheorie über 'gesunde Systeme' sagen?

Beginnen wir mit einer Definition:

Systeme sind dann gesund,

    • wenn sie einen gesunden Informationsfluss besitzen und fördern, zumindest aber ihn zulassen.
    • wenn sie Blockierungen innerhalb des Systems und Blockierungen in der Kommunikation nach außen (das ist zu erläutern) auflösen und sich bewusst machen,
    • wenn sie ihre Glaubenssätze hin und wieder reflektieren und in Frage stellen. Das will ich später erläutern, denn es bildet den Schwerpunkt meiner Betrachtung,
    • wenn sie in sich ein stabiles Gefüge darstellen und die Stabilität anderer nicht gefährden - und so zum Wohle des Ganzen leben und arbeiten,
    • wenn sie in sich ein stabiles Gleichgewicht fördern und die Entwicklung nicht vernachlässigen - und beides in einem Gleichmaß betreiben.