Schavan und Co. - Plagiatsvorwürfe zuhauf

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Aktuelles gestern

oder: Wie steht es mit dem 'geistigen' Eigentum?

Mittwoch, 6. Februar 2013

Das aktuelle Thema heißt: Plagiatsvorwürfe – Vorwürfe ausgerechnet an die Adresse der deutschen Ministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan.

Zunächst ein paar Fakten:

Autorin    Annette Schavan
Titel    Person und Gewissen. Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung
Ort    Frankfurt a.M.
Verlag    Rita G. Fischer
Jahr    1980
Umfang    351 S.
ISBN    3-88323-220-3
Anmerkung    Zugl.: Düsseldorf, Univ., Diss., 1980
   
Erstgutachter    Prof. Dr. Gerhard Wehle
Zweitgutachter    Prof. Dr. Werner Heldmann
Note    opus admodum laudabile
Ungültigerklärung   
der schriftlichen
Promotionsleistung
05.02.2013
Gerichtliche   
Bestätigung des
Promotionsentzugs
20.03.2014

(aus: http://schavanplag.wordpress.com/2012/04/29/dissertation/)

Das Thema ist pikant, weil man es pikant macht, und / oder weil es die Politik ins Herz trifft. Und da es eine führende CDU-Politikerin betrifft, kann man, so scheinen manche zu glauben, damit Wahlkampf machen, zumal wenn die Bundestagswahlen im Spätsommer anstehen.

Nun gut, das Pikante ist also, dass man es uns als pikant verkaufen möchte. Denn eigentlich ist es beschämend für alle Beteiligten – und nicht nur für das Opfer einer offensichtlichen Kampagne, die medial vorbereitet und vorgetragen wird. Beschämend vor allem für den Wissenschaftsbetrieb, der – hier ist es die Philosophische Fakultät an der Universität Düsseldorf – eigentlich mit auf der Anklagebank sitzt. Aha, denkt man, die Philosophen unter sich – sie haben sich, fast möchte man sagen, „posthum“ – empört. Dabei scheinen sie (die Professoren) mal wieder zu vergessen, dass es in erster Linie ihre Aufgabe gewesen wäre, die Doktorandin Annette Schavan zu jener Zeit, als sie die Doktorarbeit ‚gemacht’ hat, anzuleiten, wie es zu meiner Zeit hieß: „Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten“, das wurde in den 60er Jahren, als ich studierte, vergütet. Und damit kann doch ein Doktorand damit rechnen, dass er für die Güte seiner Arbeit nicht allein haftbar gemacht wird. Doch, wird er, und zwar noch lebenslänglich, es gibt keine zeitliche Beschränkung.

Nun mögen die heutigen Mitglieder des Düsseldorfer Fakultätsrates (wer sind die eigentlich?) darauf verweisen, dass das alles vor ihrer Zeit gelaufen ist. Eben. Denn eigentlich müsste man den Promovenden neben seinen Doktorvater setzen, und nicht umgekehrt. Und dann den Doktorvater fragen, wie er es zulassen konnte, dass eine solche mangelhafte Arbeit unter seiner Aufsicht hat passieren können - passieren im Sinne von ‚an ihm vorbei gehen’ – offenbar ohne dass dieser, der Doktorvater, die Fehlerhaftigkeit der nun bemängelten Arbeit erkannte. Und man mag weiter fragen, was sich der damalige Promotionsausschuss dabei gedacht haben mag, eine solche Arbeit nicht nur zu akzeptieren, sondern sie noch honorig auszuzeichnen.

Nun, das mit dem Honorigen ist so eine eigene Sache. Eigentlich nicht, denn sie schwingt auf allen Ebenen mit: ein Doktortitel ist entweder verdienstlich oder ehrenhalber (‚honoris causa’) verliehen worden, und so hält man es auch heute noch. Dass dabei auch geschmiert werden konnte und hin und wieder kräftig geschmiert wurde, steht auf einem anderen Blatt. Und um hier eine gerechte Beurteilung der gegenwärtigen Vorgänge rund um die Dr. A. Schavan zu ermöglichen, müsste man doch wohl noch mehr in die Tiefe gehen.

Was genau hat Frau Schavan damals wann gemacht? Hat sie sich um wissenschaftliches Arbeiten bemüht, erkennbar, auch wenn es ihr an dieser oder jener Stelle missraten ist? Oder hat sie geschummelt und sich den Doktortitel erschlichen, wie manche es heute sehen möchten – und es gerne sehen möchten, um eine führende CDU-Politikerin zu desavouieren?

Nun hat sich Frau Schavan wehrhaft gezeigt, und das von Anfang an: denn sie hat frühzeitig verkündet, dass sie gegen die Aberkennung einer ehemaligen Anerkennung kämpfen würde, notfalls mit juristischen Mitteln. Und da ist wohl noch einiges zu klären, und ich meine sogar, notfalls vor dem Bundesverfassungsgericht, denn hier geht es um Ehrenrühriges auch. Und sicherlich auch um eine Prozedur, die einen langen Bart hat: die Promotion an sich (das ist philosophisch nicht korrekt gesagt, Verzeihung), also um die Promotion als solche. Ist denn der Doktortitel in der heutigen Zeit noch zeitgemäß? Brauchen wir heute noch die Doktores der unterschiedlichen Couleur, um eine gesellschaftliche Anerkennung dafür auszusprechen, dass man junge Menschen über lange Jahre ausgebeutet und als schlechtestbezahlte wissenschaftliche Arbeitskräfte gebraucht hat – und missbraucht wohl auch. Der Doktortitel war in manchen wissenschaftlichen Fächern, vor allem in experimentellen, erst nach jahrelanger intensiver Arbeit zu erhalten. Ich kann mich noch erinnern, wie der Vater eines Kommilitonen, damals selbst Professor an der Universität Karlsruhe, erzählte, dass es sich vor Abschluss seiner Doktorarbeit nicht verloben durfte – sein Chef hätte es nicht geduldet. Und ich habe es gewagt, kurz vor Abschluss meiner Diplomarbeit zu heiraten. Nun, das war zu meiner Zeit schon kein Wagnis mehr, aber an den Universitäten ändern sich die Zeiten nur langsam. Und so sind auch heute Doktoranden vielfach billige – meist unter- oder gar nicht bezahlte – Arbeitskräfte. Und was wäre der Wissenschaftsbetrieb mancherorts ohne die Doktoranden?

Wie gesagt, es ist jetzt einfach, eine angesehene Frau, die zur Zeit auch Ministerin ist, anzuschwärzen. Und hat man schon bei einem ähnlichen Präzedenzfall, dem des Freiherrn zu Guttenberg (damals Verteidigungsminister, wie oben schon erwähnt) ein Gefühl des Unbehagens verspürt, so ist das jetzt um das Ausmaß intensiver, als die angeschuldete Verfehlung mehr als dreißig Jahre zurückliegt und nach gängigem Strafrecht verjährt wäre. Und das Ausmaß der Verfehlung ist so gering, dass nicht wenige Sachverständige meinen, ein solches Vorgehen wie das der Angeschuldigten sei doch zu jener Zeit übliche Praxis gewesen’.

Was ja vielleicht auch nicht alles entschuldigt, aber dennoch ein Licht auf das heutige Verfahren wirft. Denn der nachdenkende Bürger, ob mit oder ohne den Titel, mag sich doch fragen dürfen, wie viele Doktortitel heute aberkannt werden müssten, wenn man dieselben Maßstäbe retrospektiv auf ihre damaligen Arbeiten anwendet, die nun Frau Schavan zum Verhängnis wurden – möglicherweise, denn noch ist nichts endgültig entschieden, bevor nicht klar ist, ob Frau Schavan gegen das Urteil den Rechtsweg in Anspruch nimmt. Und wie viele Titel dürften gar nicht erst verliehen werden?

Wenn alle so wären, wie Frau Schavan, sähe die Welt anders aus. Möchte man sagen und tut es nicht, denn sie verhält sich nun doch ein wenig zu steif und, ja, fast borniert. Als könne nicht sein, was nicht sein darf. Natürlich kann man als normaler Mensch davon ausgehen, dass die Jugendsünden (falls es bei ihr eine solche war!?) einen nicht im Alter einholen: das gibt es sonst nur in Filmen. Und in der Politik manchmal auch, wenn man damit den politischen Gegner treffen kann. Und das missfällt mir insbesondere an dem ‚Fall Schavan’ – wobei noch offen ist, ob sie wirklich fällt, und wenn ja, ob es noch vor der Bundestagswahl sein wird –, es missfällt mir also, dass man hier einen Vorgang aufbauscht, der mehr als dreißig Jahre zurück liegt und mit ihrer heutigen Qualifikation für das Ministeramt nichts zu tun hat. Da hätte Joschka Fischer niemals Außenminister werden dürfen. Ist er aber geworden, und bei weitem nicht der Schlechteste, wenn man seinen internationalen guten Ruf beachtet. Natürlich hatte die damalige Opposition und die ihr nahestehende Presse auch gegen ihn gewettert und in seiner Vergangenheit gegraben, und ausgegraben, was ihm heute peinlich sein könnte. Wohl aber nicht war, denn das gehörte zu seinem damaligen Image, und davon hat er sich nicht wirklich distanziert – wohl aber erheblich verändert, seit er in verantwortlichen Positionen gewesen ist.

Nein, da werden offenbar alte Rechnungen beglichen, die man nicht auf dem Rücken von Menschen begleichen sollte, auch dann nicht, wenn diese Menschen Politiker sind und so manches aushalten müssen, was der Normalbürger nicht ertragen möchte noch muss, denn davor schützt ihn das bürgerliche Gesetzbuch. Natürlich fordert die (heutige) Opposition den Rücktritt der Ministerin – gemessen am Vorgang Joschka Fischer von 1998 ist ihre Reaktion fast schon gemäßigt zu nennen. Am besten hat es wohl Sigmar Gabriel getroffen, der hier den besseren Instinkt zeigte: Er zeigt sich betroffen. Und die anderen Spitzenpolitiker? Sie reagieren, wie gesagt, noch zurückhaltend, und am besten blieben sie stumm. „Wer weiß denn schon so genau, wer hier sonst noch im Glashaus sitzt?!“, höre ich den Stammtisch fragen. Eben. Man sollte einfach zur Tagesordnung übergehen.

 
 

Sonntag, 10. Februar 2013

Nun, es gibt Neues im Fall der Annette Schavan. Sie ist von ihrer Afrikareise zurückgekommen und hat das angekündigte Gespräch mit der Kanzlerin geführt: mit dem Ergebnis, dass sie (Frau Schavan natürlich) ihren Rücktritt bekannt gegeben hat. Und die Kanzlerin hat ihn nach eigenem Bekunden mit einem schmerzlichen Gefühl angenommen. Die Nachfolgerin ist benannt, die Opposition ist zufrieden gestellt. Man geht jetzt wohl zur Tagesordnung über, denn ein Ärgernis ist aus der Welt geschafft, ohne dass sich Wesentliches geändert hat. Aber vielleicht kommt das noch, denn Frau Schavan hat noch einmal bekräftigt, juristisch gegen die Aberkennung ihres Doktortitels vorgehen zu wollen. Die Rechtschaffenen reiben sich die Hände, und die Recht Schaffenden haben eine zusätzliche Aufgabe. Vor allem aber hätte der Wissenschaftsbetrieb eine längst überfällige Pflicht, nämlich die Erlasse zur Promotionsordnung zumindest zu überprüfen. Zumindest muss eine Verjährungsklausel eingebaut werden, sonst ist das bürgerliche Recht in einer unverständlichen Schieflage. Und die Verantwortung für die Anerkennung oder Aberkennung des Titels muss auf beide Schultern verteilt werden – auch auf die Schultern des Doktorvaters gehört ein guter Teil der Verantwortung gelegt über das, was er verteilt. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Und die Doktoranden werden in Zukunft etwas vorsichtiger damit umgehen, das sogenannte ‚geistige Eigentum’ anderer anzutasten – seit bekannt ist, dass es heute Software gibt, mit der man das Zitierte oder, besser noch, das Nicht-Zitierte (aber doch Abgeschriebene) im Internet überprüfen kann. Und dazu noch unter der Androhung, dass es genügend unserer Mitmenschen gibt,die sich einen Spaß daraus machen, Anderen am Zeug zu flicken. Zumal dann, wenn sie selbst nicht promoviert haben.

Ja, und vielleicht werden wir eines Tages den Doktortitel als solchen abschaffen. Und nachfolgende Generationen werden bedauern, oder einfach nicht mehr verstehen, dass es einmal den akademischen Ritterschlag gegeben hat.

Das andere, und offenbar schwerer zu lösende, Problem im Hintergrund ist die Frage nach dem geistigen Eigentum. Das ist durch die Erfindung des Computers und die Schaffung des Internet einer zusätzlichen Gefährdung ausgesetzt, wie die Ereignisse der letzten Jahre gezeigt haben. Das ‚Copyright’ betrifft vor allem diejenigen, die heute mit dem ‚Copy and Paste’ Verfahren für die Vervielfältigung unseres Wissens sorgen. Fast vergleichbar mit der Erfindung des Buchdruckes kann schriftliches Wissen in ungeheurem Umfang vervielfältigt werden – zum Leidwesen derer, die an ihrem geistigen Eigentum etwas verdienen wollen. Oder noch schlimmer: zum Ärgernis derjenigen, die mit dem geistigen Eigentum anderer etwas verdienen wollen, und in der Regel bedeutend mehr, als die geistigen Väter solchen Eigentums für ihre Werk erhalten. Man denke nur an die Verlage und ihre Autoren. Oder an die Musik schaffenden und ihre Komponisten bzw. Texter. Das ist eine umfangreiche Industrie, die davon abhängt, dass klar gestellt wird, wem das Werk gehört und wer damit Geld machen darf. Und weil es eine Industrie betrifft, ist es ein weitergehendes Problem, weil es auch Beschäftigte und deren Existenz betrifft.

Denn an sich wäre es den Werken – und manchmal auch den Autoren – recht, wenn sie sich verbreiten. Und sei es durch einfaches Kopieren, wie es in der Computersprache erfunden wurde: hier heißt ‚copy’ soviel wie vervielfältige – denn das Original bleibt erhalten. So wird mit jedem Copy-Befehl (oder Strg-C in Windows Programmen) einmal mehr etwas verdoppelt, was zuvor nur einfach da war.

Liebe Leute, das ist doch das Prinzip in der Natur auch: Bei der Zellteilung wird der Chromosomensatz zunächst verdoppelt. Kopiert. Unseres Wissens nach. Und das ist die Grundlage des natürlichen Wachstums und der Fortpflanzung schlechthin. Wer spricht denn hier von ‚Eigentum’?

Nun, man wird wohl Kompromisse machen müssen, wie sie heute schon diskutiert werden. Wer Zutritt zum Internet hat, ist bereits ein potenzieller Plagiator. So, wie jeder Kunde, der in den Supermarkt geht, ein potenzieller Dieb ist. Nein? So sehen es jedenfalls die Supermärkte und reagieren darauf. Teils mit Überwachung, teils durch stillschweigende Preiserhöhung, um den Verlust auszugleichen.

Aha, ein unzutreffender Vergleich: wer eine materielle Ware stiehlt, nimmt sie weg – sie wird dadurch nicht verdoppelt. Wer aber etwas kopiert, nimmt niemanden etwas weg, denn das Original ist noch da. Man muss also wohl doch einen Unterschied machen zwischen dem Diebstahl von materiellen und dem Diebstahl von sogenannten geistigen Werten?

Das wird uns deutlich vor Augen geführt mit dem Umgang der Verlage mit den sogenannten E-Books, den elektronischen Büchern. Siehe als Beispiel AMAZON, den erfolgreichsten Vertreiber von solchen E-Books: was für ein Aufwand, diese im und über das Internet vertriebenen Werke von Autoren – neuen wie klassischen – so zu behandeln, als seien sie materielle Dinge. Wenn Du ein E-Book also verleihen möchtest, musst Du AMAZON fragen, und AMAZON sorgt dafür, dass Du es dann nicht mehr hast, ganz so, als sei es ein anfassbares Ding.

Ist es denn nicht ein Ding, mein E-Book? In gewisser Weise ja, denn der Kopierschutz will dafür sorgen, dass es sich wie ein materielles Dingliches verhält. Und damit das funktioniert, muss der Kopierschutz natürlich rechtens sein, und das ist er wiederum nur, wenn er auch überwacht werden kann. Das wiederum verpflichtet die Gesellschaft dazu, in die Privatsphäre seiner Bürger hineinzuleuchten. Im Zweifelsfall muss man die Festplatte meines Computers, und jedermanns Computer, nach unrechtmäßigen Kopier-Erzeugnissen durchsuchen. Eine gigantische Aufgabe für eine Gesellschaft, deren Gerichte längst mit anderen Aufgaben und Pflichten überfordert sind.

Oder man einigt sich wirklich auf Pauschalpreise: Wer einen Computer hat, der zahlt seinen Obulus. Und wer damit ins Internet geht, der zahlt ihn noch einmal. Und irgendwann kümmert sich dann niemand mehr darum, was ich kopiere.

Denn das Vervielfältigen liegt, wie gesagt, in der Natur der Dinge, die wachsen können. Und das können nun mal auch die Daten auf meinem Computer. Wie ich zu meinem Leidwesen immer wieder erfahre, wenn die Festplatte mal wieder voll ist.

Und beim Computer ist das schnell der Fall. Ob es mit an dem aller Logik widersprechenden Prinzip liegt, dass in der Computersprache gilt: A = A + B?

Das heißt so viel wie: füge dem Einen ein Anderes hinzu und das Ergebnis nennen wir wieder das Eine. Obgleich es nicht das gleiche Eine ist wie zuvor. Und damit kann man rekursiv verfahren: Man kann zu dem Einen immer wieder etwas hinzufügen, ohne dass sich seine Identität ändert. Es kann also beliebig anwachsen, und bleibt dabei mit sich selbst identisch, und zwar mathematisch exakt. Weil A eben nicht ein Ding ist, sondern ein Schubfach, ein Behälter, sozusagen. Und zwar ein beliebig dehnbarer. Zumindest, was die Zahlen anbelangt. Nicht aber, was den Speicher auf meiner Festplatte betrifft.

Nun ja, beim Kopieren trifft dieses immanente Prinzip des Umganges einer Computersprache mit der Logik nicht zu: das Kopierte muss kenntlich gemacht werden, und daher erhält es einen anderen Namen. Oder, wenn das nicht notwendig ist, eine andere Adresse. Und so ist die Identität eines Dinges im Computer durch Name und Adresse bestimmt. Und daher eindeutig. So kann man eben mit ‚Copy and Paste’ den Namen beibehalten, weil man die Adresse ändert. Und sei es in unerlaubter Weise wie beim ‚unrechtmäßigen Kopieren’ – und beim Plagiat sowieso.

 
Nachtrag

Am 5. Februar 2013 entzog der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Universität Düsseldorf Frau Schavan den zuvor verliehenen (eigentlich nicht: geliehenen) Doktortitel.

Am 20. März 2014 wies das Verwaltungsgericht Düsseldorf die Anfechtungsklage ab. (nach Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Schavan)

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